Über Uns

 

Liebe Leserinnen und Leser, 

Hamburg ist eine Einwanderungsstadt - das bestreitet inzwischen fast niemand mehr. Ein Viertel aller hier lebenden Menschen haben einen Migrationshintergrund. Jede fünfte Ehe ist binational und jedes dritte Grundschulkind hat einen Migrationshintergrund. Inzwischen leben und arbeiten bereits  Menschen der zweiten und dritten Einwanderergeneration in unserer Stadt. Sie sind Teil unserer Gesellschaft geworden und prägen viele Bereiche des städtischen Lebens, wie Gastronomie, Handel, Kultur und Sport.

Fast 20 Prozent der heute in Deutschland lebenden Menschen haben einen Migrationshintergrund. Dieser Personenkreis bekommt ein Drittel aller Kinder, die hier geboren werden. Sie bilden schon heute keine kleine Minderheit, sondern gestalten ganz wesentlich unsere gemeinsame Zukunft mit. Die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund stellt uns in Deutschland nicht nur vor Herausforderungen und Probleme, sondern sie beinhaltet auch große Chancen und Potenziale für die Zukunft des Landes, denn die demografische Entwicklung - immer mehr Rentenempfänger bei einer sinkenden Zahl junger Menschen- erfordert es, alle jungen Menschen bestmöglich auszubilden, um die Produktivität des Landes für die Zukunft zu sichern.

Die IKB e.V. hat sich seit ihrem Bestehen zum Ziel gesetzt, die Kulturen von Minderheiten untereinander und die Kultur der Mehrheitsgesellschaft in einen beständigen Dialog zu führen. Die Zentren der Interkulturellen Begegnungsstätte sind Orte in Hamburg, an denen interkulturelle Begegnung tagtäglich gelebt wird. Hier treffen sich Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur, Bildung, Religion und unterschiedlichen Alters und treten miteinander in positiven Kontakt.

Wir stellen uns der Aufgabe, sowohl die positiven Aspekte der Zuwanderung zu nutzen als auch Fehlentwicklungen frühzeitig(er) zu erkennen, zu benennen und somit besser zu bewältigen. Mit Migrationsberatungen, Deutschkursen, Workshops, interkulturellen Veranstaltungen, durchgeführt von einem multikulturell zusammengesetzten Team, leisten wir seit vielen Jahren unseren Beitrag zur Förderung der Integration und des gleichberechtigten Zusammenlebens von Menschen unterschiedlicher Herkunft in Hamburg.
Unser Anliegen ist nicht zuletzt die Förderung des gegenseitigen Respekt von Zugewanderten und der Mehrheitsgesellschaft, denn nur auf dieser Grundlage ist erfolgreiche Integration möglich.

Herzlichst Ihr IKB-Team

 

 

Wir stellen uns vor

Die Interkulturelle Begegnungsstätte e.V. ist eine eigenständige, gemeinnützige Migrant*innen-Selbstorganisation. Als solche verfügt sie über eine kultur-, alters- und disziplinübergreifende Teamstruktur und lebt interkulturelle Partizipation bereits in ihrer Trägerschaft vor. Sie wurde im Jahr 1999 von Menschen verschiedenster Herkunft gegründet und setzt sich seitdem konsequent für Solidarität und soziale Gerechtigkeit ein. Ziel ist die Förderung und Stärkung der gesellschaftlichen Integration und Partizipation von Menschen, die eine Migrationsgeschichte haben.

Unsere Zielsetzung

Menschen mit Migrationsgeschichte begegnen in ihrem Alltag oft migrationsspezifischen Herausforderungen. Die IKB e.V. nimmt es sich zum Ziel Migrant*innen in der Überwindung solcher Hindernisse und somit in einer selbstbestimmten Lebensgestaltung in Deutschland zu unterstützen. In der Beratungsarbeit stehen die mitgebrachten Talente und Ressourcen im Mittelpunkt; so werden kulturelle Verschiedenheiten in der täglichen Auseinandersetzung mit Problemen und Aufgaben nutzbar gemacht. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Förderung produktiver, interkultureller Vernetzung.  

Was wir anbieten

Aufgabenschwerpunkt der IKB e.V. ist die sprachliche Integration, niedrigschwellige soziale und kulturelle Beratung sowie die Beratung von Betroffenen von häuslicher Gewalt und Zwangsheirat. Neben der Beratung und den Integrationskursen, bietet die IKB. e.V. weitere Angebote, wie Seniorengruppen, Informationsveranstaltungen und Workshops wie Diversity Training und Empowerment Training an.

Werte und Prinzipien unserer Arbeit

Integration sehen wir als aktiven und individuellen Prozess im Spannungsverhältnis der unterschiedlichen gesellschaftlichen Normvorstellungen. Verschiedenen Sichtweisen und Orientierungen stehen wir neugierig und wertschätzend gegenüber.
Interkulturalität begreifen wir dabei als Haltung und Austausch verschiedener Denkweisen auf Augenhöhe, die über kulturalisierende Zuschreibungen hinausgehen. Antirassistisches, antisexistisches und antidiskriminierendes Handeln sind Teil unseres interkulturellen Selbstverständnisses.

Unsere Kompetenzen

Unser Beratungsangebot zeichnet sich durch seine niedrigschwellige Zugänglichkeit aus. Alle Beraterinnen verfügen über interkulturelle Kompetenzen, die sich in Haltung, Handlungen und Methoden der Beratung widerspiegeln. Berücksichtigt werden dabei die spezifischen Themen der sozialen und psychosozialen Lage Ratsuchenden. Wir verstehen diese dabei nicht als Opfer, sondern als eigenverantwortliche und aktive Akteur*innen in ihrer Lebensumgebung.


IKB - Sach- und Jahresbericht

LALE_Sachbericht_2014.pdf

IKB_e.V._Sachbericht-MBE-2014.pdf

IKB_e.V._Sachbericht_2015_Eimsbuettel.pdf

IKB_e.V._Sachbericht_2015_St._Pauli.pdf