Kunstausstellungen

Ausstellungen in der IKB Eimsbüttel

In unserer Gesellschaft und in den Medien ist die Wahrnehmung und Berichterstattung von und über Migrantinnen immer noch durch viele Vorurteile geprägt:
Migrantinnen sind in der Regel hilflos, ungebildet, passiv, abhängig von ihren Familien und aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse nicht in der Lage zu kommunizieren.
Migrante Frauen, die aktiv ihr Leben in die Hand nehmen, die  kreativ sind und sich künstlerisch ausdrücken, sind für viele Menschen unserer Gesellschaft somit kaum vorstellbar. Um so wichtiger sind Foren, wo sie sich und ihre Kunst einer Öffentlichkeit präsentieren können.

Die IKB Eimsbüttel hat in ihren Räumen in der Hallerstraße 1c, 20146 Hamburg ein Forum geschaffen, welches Frauen mit unterschiedlichen kulturellen Wurzeln Ausstellungsmöglichkeiten bietet, ohne dass für sie nicht zu bewältigende organisatorische Hürden und Kosten entstehen.
Hier wird der interkulturelle Dialog um das Medium der darstellenden Kunst und anderer darstellender Ausdrucksformen erweitert und  belebt.
Darüber hinaus soll der Austausch von migranten Künstlerinnen untereinander und der Austausch migranter Künstlerinnen mit hiesigen Künstlerinnen gefördert werden.

Unser Ziel ist nicht zuletzt auch, die Wahrnehmung von migranten Frauen in unserer Gesellschaft zu verändern, ihre Potentiale herauszustellen und sie nicht nur als schwach, defizitär und hilfebedürftig zu sehen, sondern als starke, fähige, kreative Frauen mit  persönlichen Ressourcen und hohem Potential.

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